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Selbstdarstellungen … und Projekte

Liebe Leserinnen und Leser,

Selbstdarstellung ist ein spannender Begriff. Wir alle müssen uns und unser Unternehmen, unsere Ideen und unser Handeln irgendwie darstellen. Diese Selbstdarstellungen sind dann Texte, Broschüren oder Homepages. Sie sind geprägt von den Worten „ich“ und „wir“. Im Vordergrund unserer Selbstdarstellungen stehen immer wir mit unseren Fähigkeiten, Erfahrungen und vor allem den Botschaften, die wir unbedingt unterbringen wollen.

Ich weiß nicht genau, wie es Ihnen geht, mir selbst fällt die Selbstdarstellung immer sehr schwer. Die Gratwanderung zwischen selbstbewusstem, kompetent wirkendem Auftreten und überheblicher oder arroganter Wirkung ist schmal. Der Grat zwischen realistischer Darstellung und dem Verkauf unter Wert ebenfalls. Dazu kommt, dass ich ungern über mich selbst rede. Warum? Na, ich weiß (bzw. glaube zu wissen), was ich kann und was nicht. Aber mal ehrlich, wirklich ankommen wird das bei einem Gegenüber doch nicht per Selbstbeweihräucherung, sondern ausschließlich durch Überzeugung und Erleben, oder?

Warum ich das hier so schreibe? Weil ich aktuell an mehreren Selbstdarstellungen arbeite. Die nahe rückende Eröffnung des Therapiezentrums erfordert Presse- und Marketingarbeit im Vorfeld. Und dafür brauchen wir eine passende Selbstdarstellung. Und auch bei springwater wollen wir unsere Print-/E-Mail-Dokumente der Realität und der bereits fertigen Darstellung auf der Homepage anpassen. Spannende Arbeiten, aber auch so furchtbar unangenehme.

Lieber arbeite ich an konkreten Projekten wie der Anfrage eines alten Kontakts, der im Vorstand eines Maschinenbauers größere Umstrukturierungen plant und nun auf der Suche nach den passenden Führungskräften für diese Umwälzungen ist. Er wolle bei Verkündung der Veränderungen, die auch zur Trennung von bisherigen Führungskräften führen wird, die neu zusammengestellten Abteilungen nicht kopflos starten lassen. Anderthalb Wochen Zeit hat er, um die passenden Menschen zu finden. Mein Zeitfenster ist kürzer 😉

Deshalb sollte ich jetzt mal mit den Selbstdarstellungen und meiner Fahndung nach mit solchen Situation vertrauten Menschen fortfahren.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen einen schönen Start in die Karwoche. Und ich freue mich jetzt schon über alle Kommentare.

Herzliche Grüße,

Moritz Meidert

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Ein Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Hier werde ich von nun an in unregelmäßigen, aber möglichst kurzen Abständen über meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Unternehmern und Unternehmen, mit Gründern und Nachfolgern, mit alten Hasen und blutigen Anfängern berichten.

Da ich niemanden persönlich angreifen oder verletzen möchte, werde ich anonym erzählen. Sicherlich wird sich die eine oder der andere in meinen kurzen Berichten wiederfinden, kein Bericht wird aber eine eins-zu-eins-Wiedergabe der Realität sein (können).

Mit diesem Blog möchte ich niemanden bloß stellen. Auch dient er nicht dazu, Ratschläge oder Altklugheiten zu verbreiten. Im Wesentlichen will ich Fragen aufwerfen, Fragen, die mich beschäftigt haben oder beschäftigen. Fragen aber auch, die Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigen. Und Fragen, die Sie, liebe Leser, sich vielleicht auch ab und an stellen.

Auf kaum eine meiner Fragen wird es eine eindeutige, unumstößliche Antwort geben. Jede und jeder einzelne muss die Antwort(en) auf seine Fragen selbst finden. Mein Blog kann dabei Anstöße liefern, ich selbst kann Sie bei der Antwortsuche begleiten. Die Antworten müssen Sie aber immer selbst finden.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen meines Blogs.

Viele liebe Grüße vom Bodensee,

Ihr Moritz Meidert

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