Archiv für den Monat Mai 2012

Und wieder vergeht die Zeit …

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist nicht zu fassen, dass ich es schon wieder fast zwei Wochen lange nicht geschafft habe, hier zu schreiben. Beinahe 3.000 km auf deutschen Autobahnen, während derer so schlecht zu tippen ist, haben mich leider davon abgehalten.

Leider durfte ich bei einem meiner Kunden erst gestern wieder feststellen, wie schwer eine adäquate Kommunikation und professionelles Gläubigermanagement sind. Der Kunde hat seit langem finanzielle Probleme, schafft es aber nicht, mit einem besonders schwierigen und großen Gläubiger eine dauerhafte Lösung hinzukriegen. Immer wieder werden Vereinbarungen nicht eingehalten oder platzen gelassen. Wie schade. Und wie unklug. Erneut stehen deshalb nun Strafanzeigen und Insolvenzandrohungen im Raum. Völlig unnötig. Naja, mal sehen, wie sich das Problem entwickelt.

Dafür laufen andere Projekte ziemlich gut. Morgen sind die Notarstermine für gleich drei Gründer und ihre Unternehmen. Monatelange Vorarbeiten erhalten damit einen institutionellen Rahmen, in dem nun die nächsten Schritte gemacht werden können. Im einen Fall ist es der Start der Unternehmens in den nächsten Wochen. Im zweiten Fall können nun endlich die Innovationsgutscheine des Landes beantragt werden. Und im dritten Fall steht nun die Kooperationspartnersuche an.

Die springwater group (www.springwater-group.com) hat ein Konzept entwickelt, welches die Ideen des Business Angels und der Finanzierung von Unternehmen über Private Equity/Venture Capital neu miteinander verknüpft und um ein starkes Nachhaltigkeitselement ergänzt. Damit sollen Unternehmensbeteiligungen realistischer gedacht und damit erfolgreicher gemacht werden. Der damit eingeschlagene Weg ist neu und ungewohnt. Wir sind uns aber sehr sicher, damit einen Weg gefunden zu haben, der Erfahrung mit neuen Ideen kombiniert und damit Erfolgswahrscheinlichkeiten deutlich erhöht.

Ganz neu sind wir auch auf der Suche nach einem Investor in ein neues Vertriebsmodell im Bereich Energieeffizienz/Energieeinsparung. Dieses Modell revolutioniert Vertriebsprozesse vor allem im Bereich der Prozess- und Nutzeninnovationen. Es erfindet das Rad nicht neu, nutzt es aber völlig anders. Ein sehr spannendes Thema, bei dem ich bereits jetzt äußerst gespannt bin, wie wir es finanziert und umgesetzt kriegen.

Ein kleiner Rückblick noch auf meine nur eingeschränkt ernst gemeinte OB-Kandidatur in Konstanz: Mittlerweile gibt es gut zehn Kandidaten. Bisher hat sich noch kein Favorit herauskristallisiert. Weder inhaltlich, noch von der Parteienunterstützung her. Die Grünen haben es nicht geschafft, eine/n herausragende/n Kandidaten/in zu finden. Die bürgerlichen Parteien (ohne die Grünen *g*) haben noch gar keinen Kandidaten vorgestellt. Man darf gespannt sein. Bisher fehlt mir noch der Glaube daran, dass diese Wahl Konstanz in die richtige Richtung bringen wird.

Zu guter Letzt freue ich mich heute schon auf die nächsten Tage: Morgen geht es beim anthroposophischen Verein einen großen Schritt voran. Und danach findet die CdE-Pfingstakademie 2012 in Kirchheim (Hessen) statt. Ein Wochenende, auf das ich mich schon seit Monaten freue.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen eine gute Zeit.

Herzliche Grüße,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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Längere Pause – Viel Arbeit

Liebe Leserinnen und Leser,

ich entschuldige mich vielmals, dass Sie und Ihr so lange auf meinen nächsten Post warten musstet. Die letzten beiden Wochen waren bis zum Anschlag terminlich gefüllt. Erfreulicherweise.

Aus diesen Terminen darf ich das eine oder andere Geschichtchen erzählen:

Vergangene Woche hatte ich einen Termin in Berlin. Der Flieger war bereits sehr früh gelandet. Im Flughafengebäude angekommen habe ich meine Anwesenheit und die Möglichkeit eines gemeinsamen Frühstücks bei Facebook gepostet. Keine 60 Minuten später saß ich mit einem Studienfreund bei Kaffee und Kakao in Charlottenburg. Alleine drei Ideen zur geschäftlichen Zusammenarbeit sind diesem Frühstück entsprungen. Mal schauen, wo ich demnächst sonst noch so alles zum Frühstücken hinfliege 😉

Heute hatte ich ein kurzes Telefonat mit einem Notariat aus der Region. In den kommenden Wochen werde ich an der Gründung von mindestens vier Unternehmergesellschaften mitwirken. Die Ergebnisse von drei Gründungsbegleitungen und der Notwendigkeit der Beteiligungsbündelung. Ich bin schon sehr gespannt, ob bei dieser Anzahl sauber vorbereiterer Gründungen ein Rabatt bei den Notargebühren möglich ist.

Im Rahmen einer dieser Gründungen bin ich auf das Thema Innovationsgutscheine gebracht worden. Eine brillante Idee des Landes, helfen diese Finanzierungsunterstützungen doch kleinen, innovativen Start-ups bei der Entwicklung ihrer Ideen zur Finanzierungsreife. Sobald wir dieses Programm ausprobiert haben, werde ich darüber berichten.

Die Gründung des Therapiezentrums befindet sich auf der Zielgerade. Die Mitarbeiter für den Start sind wohl gefunden. Die Räume nehmen Gestalt an. Auch die Geräte sollen in Kürze geliefert werden. Die Einladung zur Eröffnung werde ich auch hier im Blog posten.

Einer unserer Kunden macht aktuell die Erfahrung, wie wichtig es ist, begonnene Wege konsequent weiter zu gehen: Wir begleiten ihn seit knapp einem Jahr im Vertriebsaufbau. Im Laufe dieser Begleitung haben wir neben vielen anderen Maßnahmen nach und nach die für einen Abschluss kritischen Punkte erarbeitet. Nun ginge es an die Vermittlung dieser Punkte und vor allem ihrer Lösungen, bzw. des Umgangs mit ihnen an die Vertriebskollegen. Und genau hier schafft es das Unternehmen nicht, eine Kontinuität der Kommunikation zu schaffen. Damit wird der Erfolg der bisherigen Arbeit gefährdet und Geld verschenkt. Schade eigentlich.

Erst vor Kurzem habe ich von einem Freund erfahren, dass es Gründer und Jungunternehmer gibt, deren Einkommensvorstellungen bei locker 120.000 EUR im Jahr liegen. Zu finanzieren doch bitteschön vom Risikokapitalgeber. Meine Herren, das ist Unternehmergeist. Erst das Geld zu mir, dann in Produkt, Mitarbeiter und Unternehmen. So wird das sicherlich was. Ein Einzelfall? Nein. Auch wir haben Kunden, bei denen ein hohes Einkommen der Geschäftsführer unabhängig von ihrem Einsatz und vor allem Output für das Unternehmen viel zu hoch liegt, sich gefühlt mehr am Ego des Geschäftsführers, als an der Realität orientiert. Ein heikles Thema. Vor allem, da so viele Menschen Einkommen mit Wertschätzung verwechseln. Größere Zurückhaltung würde viel größere Wertschätzung anderer hervorrufen.

Aber nun gut. Genug geschrieben. Für heute zumindest.

Euch und Ihnen eine schöne und erfolgreiche Woche,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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