Archiv für den Monat April 2012

Trübes Wetter … helle Aussichten

Liebe Leserinnen und Leser,

erfreulicherweise ist das Wetter nicht immer ein guter Indikator für das Wohlbefinden: Zwar waren die letzten Tage meist von Wolken, Schauern und kühlen Temperaturen geprägt. Mein Wohlbefinden allerdings hat sich prächtig entwickelt. Warum das so ist? Weil sich viele Projekte toll entwickeln.

So hatte ich gestern die große Freude, mal wieder bei MUNBW (Model United Nations Baden-Württemberg) zu Gast zu sein. Diese Simulation der Vereinten Nationen wird vom Verein DMUN (Deutsche Model United Nations) organisiert und findet seit 2002 jährlich in Stuttgart statt. In meiner wilden Jugendzeit war ich 2002 als Teilnehmer dabei und hatte die große Freude, 2003 und 2004 dort Projektleiter zu sein. Parallel dazu haben wir mit dem Projektteam den heutigen Trägerverein gegründet. Mittlerweile haben sich Verein und Projekt in einer Art und Weise weiterentwickelt, die höchsten Respekt verdient. Komplett auf der Basis ehrenamtlicher Arbeit von Schülern und Studenten haben sich weitere Projekte entwickelt und wird die Simulationskonferenz mit einer begeisternden Professionalität vorbereitet und durchgeführt. Mittlerweile ist DMUN bereits bei den Vereinten Nationen als NGO (Nicht-Regierungsorganisation) akkreditiert. Wenn ich daran zurückdenke, wie wir damals begonnen haben, …

Und dann hatte ich gestern ein Gespräch zu unserem Gründungsthema Stromspeicherung mit einem großen Venture Capital Unternehmen. Wenn nur alle Gespräche mit Finanzierungsinstitutionen so aufmunternd verlaufen würden … Wir haben zwar noch einen großen Schwung Aufgaben vor uns, befinden uns aber offensichtlich auf einem sehr, sehr tollen Weg. Im Übrigen kam dieses Gespräch zu Stande durch diesen Blog. Eine aufmerksame Leserin hat auf meinen Blogbeitrag zu diesem Thema von vor einigen Wochen reagiert und das Thema an eine Tochterfirma des Unternehmens weiterempfohlen, bei dem sie arbeitet. Danke dafür!

Auf diese Art und Weise könnte ich noch eine Weile weitererzählen. Sollte ich aber nicht, denn die Zeit kann ich auch ganz gut dazu nutzen, an weiteren Projekten zu arbeiten, oder?

Ok, eine kleine Anekdote habe ich noch: Hatte ich nicht in der Vergangenheit von einem Verein erzählt, bei dem man sich manchmal wundert, wer da so wie handelt? Bei diesem Verein hat nun die Mitgliederversammlung dem ehemaligen Vorstand teilweise die Entlastung verweigert. Sehr dezidiert auf ein bestimmtes Thema bezogen. Aber sehr konsequent und ohne Gegenstimmen. Das ist insofern gut, als die Entlastung von Vereinsvorständen eben wirklich kein selbstverständlicher Akt sein sollte, sondern dehr gut überlegt sein will. Wie der alte Vorstand reagiert hat? Hmm, sehr überrascht. Aber einsichtig. Auch das sicherlich keine Selbstverständlichkeit.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen eine gute Restwoche. Immerhin steht zu erwarten, dass die Sonnenscheindauer inklusive der dadurch beeinflussten Lufttemperatur in den nächsten Tagen stark steigen wird. Genießt/genießen Sie es.

Herzliche Grüße,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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große Politik … oder so was Ähnliches

Liebe Leserinnen und Leser,

Politik ist doch ein wunderbares Feld: Über wenige Bereiche des Lebens lässt sich so schön schimpfen, lästern, philosophieren, besserwissen, … Wie spannend Politik sein kann, das zeigt sich aktuell in Konstanz:

Der Konstanzer Oberbürgermeister möchte nach zwei Legislaturperioden (16 Jahren) nicht erneut kandidieren. Wer kann es ihm verdenken. Insbesondere da der Konstanzer Gemeinderat eine höchst schwierige Zusammensetzung (nach Parteien, vor allem aber nach Personen) hat und die Arbeit des OBs damit konstant blockiert, behindert und ausgebremst wird.

Na, wie dem auch sei, mittlerweile läuft die große Kandidatensuche. Keine Partei, keine Wählervereinigung, kein Kandidat, niemand hat sich bisher aus der Deckung gewagt, niemand seinen Hut in den Ring geworfen. Vermutlich weil es schwer ist, einen ernsthaften, aussichtsreichen und wirklich guten Dompteur für Konstanz zu finden. Vermutlich auch, weil niemand Lust darauf hat, sich bis Anfang Juli von den lokalen Befindlichkeiten zerreiben zu lassen. Heute verkündet die Lokalpresse, dass die Grünen in der kommenden Woche einen Kandidaten präsentieren wollen. Unter der Hand wird gemunkelt, dass es sich um einen Notlösungskandidaten handeln soll. Aber wäre nicht eine Notlösung besser als keine Lösung?

Nicht wenige Konstanzer und Nicht-Konstanzer, mit denen ich über Themen der Stadtentwicklung gesprochen habe, haben mich bereits angesprochen, ob ich nicht bereit zu einer Kandidatur wäre. Gute Frage, herzlich gelacht, danke. Nein, die Fragen waren ernst gemeint. Ok, so abwegig mir das immer noch erscheint, es wäre ein gute Möglichkeit, eine wundervolle Stadt, die einen sehr guten Weg eingeschlagen hat, noch weiter zu entwickeln und zu gestalten. Die kreativen Kräfte sind in Konstanz vorhanden, das Potential auch. Es fehlt der Ermöglicher.

Deshalb freue ich mich, den Konstanzer Bürgern und Parteien heute meine Kandidatur anzubieten. Unter einigen wenigen Prämissen: Die Kandidatur muss von mindestens zwei Parteien/Wählervereinigungen und mindestens einem Drittel der Konstanzer Gemeinderäte öffentlich unterstützt werden. Die Unterstützer stellen ein Wahlkampfbudget von 85.000 EUR zur Verfügung (davon wird kein Cent bei mir landen, aber ein zielführender Wahlkampf ist leider nicht kostenfrei zu kriegen). Und: Die politischen Themen setze ich.

Unter diesen Bedingungen kandidiere ich sehr gerne für die Aufgabe als Konstanzer Oberbürgermeister.

Wie, der Meidert macht Witze? Nein, im Ernst. Wenn die genannten Bedingungen erfüllt sind, kandidiere ich. Wenn nicht, werde ich als Unternehmer versuchen, die Großestadt Konstanz/Kreuzlingen weiter zu entwickeln.

Und versprochen: Ab dem nächsten Blogbeitrag wird der Inhalt wieder weniger politisch.

Für heute herzliche Grüße,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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Viel passiert … Versuch einer Zusammenfassung?

Liebe Leserinnen und Leser,

seit meinem letzten Post ist viel passiert. Alles werde ich an dieser Stelle gar nicht zusammenfassen können. Nur auf ein paar Punkte möchte ich eingehen.

Wissen Sie, was passiert, wenn die Kommunikation zwischen drei Personen an mindestens vier Stellen schief geht? Ganz einfach: Es wird furchtbar peinlich. Die entstehende Situation ist nicht zu retten. Und niemand ist am Ende glücklich. So ist es mir bei der Vorstellung eines Kandidaten bei einem Kunden gegangen. Alle drei hatten wir zu Beginn unterschiedliche Vorstellungen von der anstehenden Aufgabe, alle drei waren wir von diesen divergierenden Vorstellungen bei den jeweils anderen beiden überrascht. Und das ganze Gespräch wurde dadurch zu einem unangenehmen Gewürge.

Warum ich das erzähle? Und gibt es eine positive Wendung? Nein, die positive Wende gab es nicht. Aus diesem Projekt wurde nichts. Durch klare und direkte Kommunikation im Nachgang und die Aufarbeitung der kommunikativen Probleme können sich allerdings alle drei nach wie vor gut in die Augen sehen. Beim gleichen Kunden war am nächsten Tag noch ein Vorstellungsgespräch für ein weiteres Projekt, das Projekt startet mit unserem Kandidaten in wenigen Tagen. Es gibt sie, diese unangenehmen, peinlichen Situationen. Sie zu verschweigen bringt nichts.

Über solche Situationen hinaus gibt es auch sehr viel Positives zu berichten: Ich führe aktuell viele Gespräche mit Kunden und potentiellen Kunden. Alle sind von unserem nachhaltigen und langfristig fokussierten Ansatz der Unternehmerbegleitung sehr angetan. Dieser Ansatz ermöglicht uns einen ganz anderen Umgang mit Ideen und der Unternehmensentwicklung, als das bei einer kurzfristigeren Betrachtungsweise möglich wäre.

Besonders freut mich das Interesse von Unternehmern an unserer Art der Nachfolgebegleitung. Nicht die reine Suche nach dem passenden Nachfolger steht dabei im Vordergrund, sondern vor allem eine möglichst tiefe Betrachtung des Unternehmens und der Ziele des Unternehmers. Mit den Erkenntnissen dieser gemeinsamen Betrachtung fällt es deutlich leichter, einen Unternehmensnachfolger zu finden und darüber hinaus auch noch ein gangbares Übergabe- und Finanzierungsmodell zu entwickeln.

Im Übrigen wollte ich mich nochmals bei Ihnen und Euch allen bedanken. Die Rückmeldungen, die ich zu meinem Blog erhalte, sind durchweg äußerst positiv. Das freut mich immer sehr. Fast so sehr, wie es mich freut, dass ich in den letzten und wohl auch in den nächsten Wochen Zeit und Gelegenheit gefunden habe und noch finden werde, um langjährige Freunde, die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen und auch sonst etwas vernachlässigt hatte, wieder zu treffen. Danke Euch allen!

Und nun: Ein schönes Wochenende und eine gute Zeit bis zum nächsten Beitrag hier. Ich widme mich nun wieder dem Abendessen für heute.

Herzliche Grüße,

 

Ihr Moritz Meidert

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Selbstdarstellungen … und Projekte

Liebe Leserinnen und Leser,

Selbstdarstellung ist ein spannender Begriff. Wir alle müssen uns und unser Unternehmen, unsere Ideen und unser Handeln irgendwie darstellen. Diese Selbstdarstellungen sind dann Texte, Broschüren oder Homepages. Sie sind geprägt von den Worten „ich“ und „wir“. Im Vordergrund unserer Selbstdarstellungen stehen immer wir mit unseren Fähigkeiten, Erfahrungen und vor allem den Botschaften, die wir unbedingt unterbringen wollen.

Ich weiß nicht genau, wie es Ihnen geht, mir selbst fällt die Selbstdarstellung immer sehr schwer. Die Gratwanderung zwischen selbstbewusstem, kompetent wirkendem Auftreten und überheblicher oder arroganter Wirkung ist schmal. Der Grat zwischen realistischer Darstellung und dem Verkauf unter Wert ebenfalls. Dazu kommt, dass ich ungern über mich selbst rede. Warum? Na, ich weiß (bzw. glaube zu wissen), was ich kann und was nicht. Aber mal ehrlich, wirklich ankommen wird das bei einem Gegenüber doch nicht per Selbstbeweihräucherung, sondern ausschließlich durch Überzeugung und Erleben, oder?

Warum ich das hier so schreibe? Weil ich aktuell an mehreren Selbstdarstellungen arbeite. Die nahe rückende Eröffnung des Therapiezentrums erfordert Presse- und Marketingarbeit im Vorfeld. Und dafür brauchen wir eine passende Selbstdarstellung. Und auch bei springwater wollen wir unsere Print-/E-Mail-Dokumente der Realität und der bereits fertigen Darstellung auf der Homepage anpassen. Spannende Arbeiten, aber auch so furchtbar unangenehme.

Lieber arbeite ich an konkreten Projekten wie der Anfrage eines alten Kontakts, der im Vorstand eines Maschinenbauers größere Umstrukturierungen plant und nun auf der Suche nach den passenden Führungskräften für diese Umwälzungen ist. Er wolle bei Verkündung der Veränderungen, die auch zur Trennung von bisherigen Führungskräften führen wird, die neu zusammengestellten Abteilungen nicht kopflos starten lassen. Anderthalb Wochen Zeit hat er, um die passenden Menschen zu finden. Mein Zeitfenster ist kürzer 😉

Deshalb sollte ich jetzt mal mit den Selbstdarstellungen und meiner Fahndung nach mit solchen Situation vertrauten Menschen fortfahren.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen einen schönen Start in die Karwoche. Und ich freue mich jetzt schon über alle Kommentare.

Herzliche Grüße,

Moritz Meidert

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