Archiv für den Monat März 2012

Fortschritte … und ne kleine Anekdote

Liebe Leserinnen und Leser,

es freut mich ungemein, dass mein letzter Blogeintrag so viele positive Reaktionen hervorgerufen hat. Konkrete Ansätze zu möglichen Kooperations- und Finanzierungspartnern waren dabei. Danke schon jetzt dafür!

Auch auf anderen Baustellen gibt es Fortschritte zu berichten: Mittlerweile sind genügend Helfer für den Umbau der Physiotherapiepraxis gefunden. Nachdem die Finanzierung seit zwei Wochen ebenfalls unter Dach und Fach ist, wird Mitte Mai gestartet. Parallel laufen Vorstellungsgespräche, erste Marketingaktivitäten, Pressekontakte, … Es ist sehr toll, zu beobachten, wie sich das jeden Tag entwickelt. Und wie es auch jeden Tag etwas beizutragen gilt. Mal einen Tipp, mal ein Gespräch, mal einen Kontakt, mal konkrete Unterstützung und zwischendurch einige gezielte Hammerschläge.

Mittlerweile steht auch unser Workshop- und Seminarangebot im Internet: http://www.springwater-group.com/de/seminare/
Mehrheitlich mit mir als durchführender Coach und Trainer bieten wir Weiterentwicklungstage und Selbstreflektionsmöglichkeiten an, die sich sowohl als offene Seminare an Einzelne und kleine Gruppen, als auch als Inhouse-Angebote an ganze Führungsebenen oder Abteilungen richten.

Und nach all diesen Neuigkeiten habe ich noch eine kleine Anekdote zu berichten. Wer mich kennt, weiß, dass mein Freundes- und Bekanntenkreis sehr weit gefächert ist. Ich suche meine Freunde nicht nach wirtschaftlichem Nutzen, sondern nach Sympathie und Interessen aus. Deshalb kommen Ereignisse, wie das folgende zu Stande. Gestern Abend war mal wieder Netzwerk-Overload angesagt, zwei unterschiedliche Netzwerke hatten zeitgleich ihre Treffen gelegt. Für mich die einmalige Gelegenheit vom spontanen Grillabend der Unihockeymannschaft auf einem Winzbalkon direkt zum Stammtisch einer Online-Community mit regionalem Fokus in einer der Konstanzer Studentenkneipen zu wechseln.
Dort sind mir erst nach drei Stunden die völlig perplexen Blicke eines Mittvierzigers aufgefallen, den ich zwar nett gegrüßt habe, den ich aber nicht erkannt hatte. Der Chef einer sehr guten Freundin von mir. Warum er so perplex geschaut hat? Naja, die Teilnehmer waren nicht nach Geschäftskontakten oder Hochschulabschluss sortiert. Entsprechend vielfältig sind ihr Erscheinen und ihr Auftreten. Heute hat er seine Mitarbeiterin (Erinnere: gute Freundin von mir) völlig schockiert gefragt, mit was für Leuten ich mich denn so treffe. Diese wusste genau, was das für eine Gruppe war. Sie hat nur milde gelächelt …

Mit dieser kleinen Anekdote zur Indirektheit von Menschen und zur Größe von Konstanz wünsche ich Ihnen und Euch allen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße,

Ihr Moritz Meidert

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Ein toller Start in die Woche …

Liebe Leserinnen und Leser,

heute freue ich mich, Ihnen den Start einer möglichen Erfolgsgeschichte erzählen zu dürfen:

Ein guter Bekannter von mir kam vor etwa einem halben Jahr auf mich zu mit der Idee, in ganz großem Stil Anlagen zur Stromspeicherung zu entwickeln. Gemeinsam haben wir versucht, seine Überlegungen dazu zu strukturieren. Wirklich voran sind wir nicht gekommen. Neben dem Studium her war es schwierig für ihn, sich den noch offenen Fragestellungen zu widmen. In den letzten Wochen allerdings war vorlesungsfreie Zeit…

Ein Treffen genügte, um den großen Stil in eine Idee zur dezentralen Speicherung von Strom zu verwandeln. Eine Idee, die anders als Akkus ohne Memoryeffekt funktioniert, einen hohen Effizienzgrad hat und sich in beinahe jedes Haus integrieren lässt. Die perfekte Ergänzung zu PV- oder KWK-Anlagen also.

Einige Wochen Rechnung, Machbarkeitsüberlegung und Kalkulationen später sind wir uns sicher, dass diese Idee ein riesiges Marktpotential hat. Ab heute suchen wir einen ersten Investor, der sich an der bereits im Schutzprozess (patentrechtlich) befindlichen Idee bereits in diesem Frühstadium beteiligen möchte.

Ich bin gespannt, wann ich hier über die weiteren Fortschritte berichten darf.

Die Arbeit an solchen Ideen und mit solchen Ideengebern ist das, was meine Arbeit so spannend macht. Keiner der Ideengeber kann alles alleine, keiner weiß alles. Gemeinsam finden wir aber die Wege, die notwendig sind, an die Informationen und an die richtigen Menschen zu kommen.

Ihnen eine gute Woche,

Ihr Moritz Meidert

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Auf Anregung …

Liebe Leserinnen und Leser,

eine gute Freundin hat auf meinen letzten Beitrag hin von einem kleinen Verein berichtet, der Probleme mit der Einhaltung grundlegender Rechnungslegungsstandards hat. Kein Einzelfall. Meiner Erfahrung nach der Normalfall. Das liegt dann häufig nicht an grundlegender Ignoranz, sondern schlicht daran, dass Grundkenntnisse fehlen. Grundkenntnisse über Buchhaltungsvorschriften, über Steuergesetze, über die Bedeutung der Worte Idealverein, Gemeinnützigkeit, WGB, …

In den meisten Vereinen sind sehr engagierte Menschen am Werk. Aber natürlich sind diese Menschen nur in den seltensten Fällen Profis. Obwohl die Anforderungen an Vereine in vielen Bereichen nicht geringer sind, als das bei GmbHs o.ä. der Fall ist.

Auch in Vereinen können Konten nicht als Privatkonten geführt werden, können Abrechnungen nicht nur deshalb weggelassen werden, weil kein Überschuss erzielt wurde, muss ggf. Umsatzsteuer abgeführt werden, führen Verfahrensfehler zur Ungültigkeit von Beschlüssen zum Beispiel der Mitgliederversammlung, haften die Vorstände in bestimmten Fällen für Ihr Tun oder Nicht-Tun. Zu jedem dieser Punkte habe ich bereits mehr als zwei Beispiele direkt mitbekommen. In einigen Fällen konnten unangenehme Konsequenzen gerade noch abgebogen werden, in einem Fall endete das Ganze aber leider sogar mit einer Bewährungsstrafe.

Das muss nicht sein. Und das soll bitte auch niemanden von ehrenamtlichem Engagement abhalten. Im Gegenteil. Das soll die Aufforderung sein, auch ehrenamtliches Engagement mit hoher Professionalität und im Zweifel der Unterstützung durch Steuerberater, Anwalt oder Vereinsbegleiter anzugehen. Die Hinzunahme diese Kompetenzträger und Unterstützung kostet den Verein zwar Geld. Letzten Endes spart aber genau das am Ende auch eine Menge Geld.

So, genug für heute. Wer mehr wissen will, darf mich gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße,

Ihr Moritz Meidert

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Kurz vor dem Wochenende – ein Reset

Liebe Leserinnen und Leser,

heute kann ich mich kurz fassen mit meinem Beitrag. Ich will nur in aller gebotenen Kürze darüber berichten, welche Auswirkungen Hemdsärmeligkeit manchmal haben kann:

Eine kleine von mir begleitete Aktiengesellschaft hat über viele Jahre hinweg in Bezug auf Formalitäten bei Hauptversammlungen und Aufsichtsratssitzungen auf der freundschaftlichen Basis aller Aktionäre sehr entspannt im Umgang mit Formalitäten und den Vorschriften der den meisten unbekannten AG-Satzung agiert. Die Amtszeiten wurden nach Gefühl gehandhabt, Protokolle ohne die gebotene inhaltliche Sorgfalt erstellt, die Archivierung höchst unzureichend vorgenommen. Alles gut und recht, wo kein Kläger, da kein Richter und kein Henker.

Es passierte, was passieren musste: Die Firma geriet in Schieflage, neue Aktionäre kamen dazu, die Staatsanwaltschaft ermittelte, die handelnden Personen mussten viel Zeit mit Erklärungen, Rechtfertigungen, etc. verbringen.

Nun bin ich ja beileibe kein Formalist. Aber es macht doch offensichtlich viel Sinn, solche Formalitäten als Basis zu verstehen. Als Basis für eine stressfreie Arbeit im Unternehmen.

Ein schönes Wochenende Ihnen allen,

Ihr Moritz Meidert

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Lernen zum Start

Lieber Leserinnen und Leser,

aktuell begleite ich intensiv die Gründerin eines Physiotherapiezentrum in der Vorgründungs- und mittlerweile auch in der Gründungsphase. Dabei stelle ich fest, dass entscheidend für ihre Entwicklung und auch für den Erfolg bei Bank und Vermieter ihre Bereitschaft ist, dazu zu lernen. Mit großer Wissbegierde nimmt sie Informationen zu den Themen auf, die ihr bisher fremd waren. Die Entwicklung, die sie dabei in nur drei Monaten gemacht hat, ist beeindruckend. Es wirkt tatsächlich, als ob sie auf dem Weg zu ihrer Berufung ist, die nicht nur daraus besteht, Menschen bestmöglich zu helfen, sondern auch daraus, ein Unternehmen aufzubauen, zu koordinieren, sich mit betriebswirtschaftlichen Themen auseinander zu setzen.

In Anbetracht dieser Beobachtung habe ich erneut festgestellt, wie wichtig die eigene Weiterbildung und Weiterentwicklung ist. Aus diesem Grund lausche ich aktuell einem Webinar zum Thema „Profi-Blogs“. Mal schauen, was ich noch lerne. Nach einer halben Stunde habe ich gelernt, dass Blogs ein tolles Instrument sind. Zumindest dem kaum belegten Postulat des Referenten nach. Warum nur werden Aussagen in solchen Seminaren so unglaublich stark verabsolutiert? Blog ersetzen Homepages. Differenzierter könnte man sagen: Blogs bieten Möglichkeiten, den Kommunikationsweg Homepage zu ergänzen.

Was lerne ich daraus? Verkaufen ist toll. Aber „Butter bei die Fische“ ist am Ende entscheidend.

Für heute viele Grüße,

Moritz Meidert

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Ein Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Hier werde ich von nun an in unregelmäßigen, aber möglichst kurzen Abständen über meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Unternehmern und Unternehmen, mit Gründern und Nachfolgern, mit alten Hasen und blutigen Anfängern berichten.

Da ich niemanden persönlich angreifen oder verletzen möchte, werde ich anonym erzählen. Sicherlich wird sich die eine oder der andere in meinen kurzen Berichten wiederfinden, kein Bericht wird aber eine eins-zu-eins-Wiedergabe der Realität sein (können).

Mit diesem Blog möchte ich niemanden bloß stellen. Auch dient er nicht dazu, Ratschläge oder Altklugheiten zu verbreiten. Im Wesentlichen will ich Fragen aufwerfen, Fragen, die mich beschäftigt haben oder beschäftigen. Fragen aber auch, die Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigen. Und Fragen, die Sie, liebe Leser, sich vielleicht auch ab und an stellen.

Auf kaum eine meiner Fragen wird es eine eindeutige, unumstößliche Antwort geben. Jede und jeder einzelne muss die Antwort(en) auf seine Fragen selbst finden. Mein Blog kann dabei Anstöße liefern, ich selbst kann Sie bei der Antwortsuche begleiten. Die Antworten müssen Sie aber immer selbst finden.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen meines Blogs.

Viele liebe Grüße vom Bodensee,

Ihr Moritz Meidert

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