Und wieder vergeht die Zeit …

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist nicht zu fassen, dass ich es schon wieder fast zwei Wochen lange nicht geschafft habe, hier zu schreiben. Beinahe 3.000 km auf deutschen Autobahnen, während derer so schlecht zu tippen ist, haben mich leider davon abgehalten.

Leider durfte ich bei einem meiner Kunden erst gestern wieder feststellen, wie schwer eine adäquate Kommunikation und professionelles Gläubigermanagement sind. Der Kunde hat seit langem finanzielle Probleme, schafft es aber nicht, mit einem besonders schwierigen und großen Gläubiger eine dauerhafte Lösung hinzukriegen. Immer wieder werden Vereinbarungen nicht eingehalten oder platzen gelassen. Wie schade. Und wie unklug. Erneut stehen deshalb nun Strafanzeigen und Insolvenzandrohungen im Raum. Völlig unnötig. Naja, mal sehen, wie sich das Problem entwickelt.

Dafür laufen andere Projekte ziemlich gut. Morgen sind die Notarstermine für gleich drei Gründer und ihre Unternehmen. Monatelange Vorarbeiten erhalten damit einen institutionellen Rahmen, in dem nun die nächsten Schritte gemacht werden können. Im einen Fall ist es der Start der Unternehmens in den nächsten Wochen. Im zweiten Fall können nun endlich die Innovationsgutscheine des Landes beantragt werden. Und im dritten Fall steht nun die Kooperationspartnersuche an.

Die springwater group (www.springwater-group.com) hat ein Konzept entwickelt, welches die Ideen des Business Angels und der Finanzierung von Unternehmen über Private Equity/Venture Capital neu miteinander verknüpft und um ein starkes Nachhaltigkeitselement ergänzt. Damit sollen Unternehmensbeteiligungen realistischer gedacht und damit erfolgreicher gemacht werden. Der damit eingeschlagene Weg ist neu und ungewohnt. Wir sind uns aber sehr sicher, damit einen Weg gefunden zu haben, der Erfahrung mit neuen Ideen kombiniert und damit Erfolgswahrscheinlichkeiten deutlich erhöht.

Ganz neu sind wir auch auf der Suche nach einem Investor in ein neues Vertriebsmodell im Bereich Energieeffizienz/Energieeinsparung. Dieses Modell revolutioniert Vertriebsprozesse vor allem im Bereich der Prozess- und Nutzeninnovationen. Es erfindet das Rad nicht neu, nutzt es aber völlig anders. Ein sehr spannendes Thema, bei dem ich bereits jetzt äußerst gespannt bin, wie wir es finanziert und umgesetzt kriegen.

Ein kleiner Rückblick noch auf meine nur eingeschränkt ernst gemeinte OB-Kandidatur in Konstanz: Mittlerweile gibt es gut zehn Kandidaten. Bisher hat sich noch kein Favorit herauskristallisiert. Weder inhaltlich, noch von der Parteienunterstützung her. Die Grünen haben es nicht geschafft, eine/n herausragende/n Kandidaten/in zu finden. Die bürgerlichen Parteien (ohne die Grünen *g*) haben noch gar keinen Kandidaten vorgestellt. Man darf gespannt sein. Bisher fehlt mir noch der Glaube daran, dass diese Wahl Konstanz in die richtige Richtung bringen wird.

Zu guter Letzt freue ich mich heute schon auf die nächsten Tage: Morgen geht es beim anthroposophischen Verein einen großen Schritt voran. Und danach findet die CdE-Pfingstakademie 2012 in Kirchheim (Hessen) statt. Ein Wochenende, auf das ich mich schon seit Monaten freue.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen eine gute Zeit.

Herzliche Grüße,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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Längere Pause – Viel Arbeit

Liebe Leserinnen und Leser,

ich entschuldige mich vielmals, dass Sie und Ihr so lange auf meinen nächsten Post warten musstet. Die letzten beiden Wochen waren bis zum Anschlag terminlich gefüllt. Erfreulicherweise.

Aus diesen Terminen darf ich das eine oder andere Geschichtchen erzählen:

Vergangene Woche hatte ich einen Termin in Berlin. Der Flieger war bereits sehr früh gelandet. Im Flughafengebäude angekommen habe ich meine Anwesenheit und die Möglichkeit eines gemeinsamen Frühstücks bei Facebook gepostet. Keine 60 Minuten später saß ich mit einem Studienfreund bei Kaffee und Kakao in Charlottenburg. Alleine drei Ideen zur geschäftlichen Zusammenarbeit sind diesem Frühstück entsprungen. Mal schauen, wo ich demnächst sonst noch so alles zum Frühstücken hinfliege 😉

Heute hatte ich ein kurzes Telefonat mit einem Notariat aus der Region. In den kommenden Wochen werde ich an der Gründung von mindestens vier Unternehmergesellschaften mitwirken. Die Ergebnisse von drei Gründungsbegleitungen und der Notwendigkeit der Beteiligungsbündelung. Ich bin schon sehr gespannt, ob bei dieser Anzahl sauber vorbereiterer Gründungen ein Rabatt bei den Notargebühren möglich ist.

Im Rahmen einer dieser Gründungen bin ich auf das Thema Innovationsgutscheine gebracht worden. Eine brillante Idee des Landes, helfen diese Finanzierungsunterstützungen doch kleinen, innovativen Start-ups bei der Entwicklung ihrer Ideen zur Finanzierungsreife. Sobald wir dieses Programm ausprobiert haben, werde ich darüber berichten.

Die Gründung des Therapiezentrums befindet sich auf der Zielgerade. Die Mitarbeiter für den Start sind wohl gefunden. Die Räume nehmen Gestalt an. Auch die Geräte sollen in Kürze geliefert werden. Die Einladung zur Eröffnung werde ich auch hier im Blog posten.

Einer unserer Kunden macht aktuell die Erfahrung, wie wichtig es ist, begonnene Wege konsequent weiter zu gehen: Wir begleiten ihn seit knapp einem Jahr im Vertriebsaufbau. Im Laufe dieser Begleitung haben wir neben vielen anderen Maßnahmen nach und nach die für einen Abschluss kritischen Punkte erarbeitet. Nun ginge es an die Vermittlung dieser Punkte und vor allem ihrer Lösungen, bzw. des Umgangs mit ihnen an die Vertriebskollegen. Und genau hier schafft es das Unternehmen nicht, eine Kontinuität der Kommunikation zu schaffen. Damit wird der Erfolg der bisherigen Arbeit gefährdet und Geld verschenkt. Schade eigentlich.

Erst vor Kurzem habe ich von einem Freund erfahren, dass es Gründer und Jungunternehmer gibt, deren Einkommensvorstellungen bei locker 120.000 EUR im Jahr liegen. Zu finanzieren doch bitteschön vom Risikokapitalgeber. Meine Herren, das ist Unternehmergeist. Erst das Geld zu mir, dann in Produkt, Mitarbeiter und Unternehmen. So wird das sicherlich was. Ein Einzelfall? Nein. Auch wir haben Kunden, bei denen ein hohes Einkommen der Geschäftsführer unabhängig von ihrem Einsatz und vor allem Output für das Unternehmen viel zu hoch liegt, sich gefühlt mehr am Ego des Geschäftsführers, als an der Realität orientiert. Ein heikles Thema. Vor allem, da so viele Menschen Einkommen mit Wertschätzung verwechseln. Größere Zurückhaltung würde viel größere Wertschätzung anderer hervorrufen.

Aber nun gut. Genug geschrieben. Für heute zumindest.

Euch und Ihnen eine schöne und erfolgreiche Woche,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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Trübes Wetter … helle Aussichten

Liebe Leserinnen und Leser,

erfreulicherweise ist das Wetter nicht immer ein guter Indikator für das Wohlbefinden: Zwar waren die letzten Tage meist von Wolken, Schauern und kühlen Temperaturen geprägt. Mein Wohlbefinden allerdings hat sich prächtig entwickelt. Warum das so ist? Weil sich viele Projekte toll entwickeln.

So hatte ich gestern die große Freude, mal wieder bei MUNBW (Model United Nations Baden-Württemberg) zu Gast zu sein. Diese Simulation der Vereinten Nationen wird vom Verein DMUN (Deutsche Model United Nations) organisiert und findet seit 2002 jährlich in Stuttgart statt. In meiner wilden Jugendzeit war ich 2002 als Teilnehmer dabei und hatte die große Freude, 2003 und 2004 dort Projektleiter zu sein. Parallel dazu haben wir mit dem Projektteam den heutigen Trägerverein gegründet. Mittlerweile haben sich Verein und Projekt in einer Art und Weise weiterentwickelt, die höchsten Respekt verdient. Komplett auf der Basis ehrenamtlicher Arbeit von Schülern und Studenten haben sich weitere Projekte entwickelt und wird die Simulationskonferenz mit einer begeisternden Professionalität vorbereitet und durchgeführt. Mittlerweile ist DMUN bereits bei den Vereinten Nationen als NGO (Nicht-Regierungsorganisation) akkreditiert. Wenn ich daran zurückdenke, wie wir damals begonnen haben, …

Und dann hatte ich gestern ein Gespräch zu unserem Gründungsthema Stromspeicherung mit einem großen Venture Capital Unternehmen. Wenn nur alle Gespräche mit Finanzierungsinstitutionen so aufmunternd verlaufen würden … Wir haben zwar noch einen großen Schwung Aufgaben vor uns, befinden uns aber offensichtlich auf einem sehr, sehr tollen Weg. Im Übrigen kam dieses Gespräch zu Stande durch diesen Blog. Eine aufmerksame Leserin hat auf meinen Blogbeitrag zu diesem Thema von vor einigen Wochen reagiert und das Thema an eine Tochterfirma des Unternehmens weiterempfohlen, bei dem sie arbeitet. Danke dafür!

Auf diese Art und Weise könnte ich noch eine Weile weitererzählen. Sollte ich aber nicht, denn die Zeit kann ich auch ganz gut dazu nutzen, an weiteren Projekten zu arbeiten, oder?

Ok, eine kleine Anekdote habe ich noch: Hatte ich nicht in der Vergangenheit von einem Verein erzählt, bei dem man sich manchmal wundert, wer da so wie handelt? Bei diesem Verein hat nun die Mitgliederversammlung dem ehemaligen Vorstand teilweise die Entlastung verweigert. Sehr dezidiert auf ein bestimmtes Thema bezogen. Aber sehr konsequent und ohne Gegenstimmen. Das ist insofern gut, als die Entlastung von Vereinsvorständen eben wirklich kein selbstverständlicher Akt sein sollte, sondern dehr gut überlegt sein will. Wie der alte Vorstand reagiert hat? Hmm, sehr überrascht. Aber einsichtig. Auch das sicherlich keine Selbstverständlichkeit.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen eine gute Restwoche. Immerhin steht zu erwarten, dass die Sonnenscheindauer inklusive der dadurch beeinflussten Lufttemperatur in den nächsten Tagen stark steigen wird. Genießt/genießen Sie es.

Herzliche Grüße,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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große Politik … oder so was Ähnliches

Liebe Leserinnen und Leser,

Politik ist doch ein wunderbares Feld: Über wenige Bereiche des Lebens lässt sich so schön schimpfen, lästern, philosophieren, besserwissen, … Wie spannend Politik sein kann, das zeigt sich aktuell in Konstanz:

Der Konstanzer Oberbürgermeister möchte nach zwei Legislaturperioden (16 Jahren) nicht erneut kandidieren. Wer kann es ihm verdenken. Insbesondere da der Konstanzer Gemeinderat eine höchst schwierige Zusammensetzung (nach Parteien, vor allem aber nach Personen) hat und die Arbeit des OBs damit konstant blockiert, behindert und ausgebremst wird.

Na, wie dem auch sei, mittlerweile läuft die große Kandidatensuche. Keine Partei, keine Wählervereinigung, kein Kandidat, niemand hat sich bisher aus der Deckung gewagt, niemand seinen Hut in den Ring geworfen. Vermutlich weil es schwer ist, einen ernsthaften, aussichtsreichen und wirklich guten Dompteur für Konstanz zu finden. Vermutlich auch, weil niemand Lust darauf hat, sich bis Anfang Juli von den lokalen Befindlichkeiten zerreiben zu lassen. Heute verkündet die Lokalpresse, dass die Grünen in der kommenden Woche einen Kandidaten präsentieren wollen. Unter der Hand wird gemunkelt, dass es sich um einen Notlösungskandidaten handeln soll. Aber wäre nicht eine Notlösung besser als keine Lösung?

Nicht wenige Konstanzer und Nicht-Konstanzer, mit denen ich über Themen der Stadtentwicklung gesprochen habe, haben mich bereits angesprochen, ob ich nicht bereit zu einer Kandidatur wäre. Gute Frage, herzlich gelacht, danke. Nein, die Fragen waren ernst gemeint. Ok, so abwegig mir das immer noch erscheint, es wäre ein gute Möglichkeit, eine wundervolle Stadt, die einen sehr guten Weg eingeschlagen hat, noch weiter zu entwickeln und zu gestalten. Die kreativen Kräfte sind in Konstanz vorhanden, das Potential auch. Es fehlt der Ermöglicher.

Deshalb freue ich mich, den Konstanzer Bürgern und Parteien heute meine Kandidatur anzubieten. Unter einigen wenigen Prämissen: Die Kandidatur muss von mindestens zwei Parteien/Wählervereinigungen und mindestens einem Drittel der Konstanzer Gemeinderäte öffentlich unterstützt werden. Die Unterstützer stellen ein Wahlkampfbudget von 85.000 EUR zur Verfügung (davon wird kein Cent bei mir landen, aber ein zielführender Wahlkampf ist leider nicht kostenfrei zu kriegen). Und: Die politischen Themen setze ich.

Unter diesen Bedingungen kandidiere ich sehr gerne für die Aufgabe als Konstanzer Oberbürgermeister.

Wie, der Meidert macht Witze? Nein, im Ernst. Wenn die genannten Bedingungen erfüllt sind, kandidiere ich. Wenn nicht, werde ich als Unternehmer versuchen, die Großestadt Konstanz/Kreuzlingen weiter zu entwickeln.

Und versprochen: Ab dem nächsten Blogbeitrag wird der Inhalt wieder weniger politisch.

Für heute herzliche Grüße,

Ihr/Euer Moritz Meidert

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Viel passiert … Versuch einer Zusammenfassung?

Liebe Leserinnen und Leser,

seit meinem letzten Post ist viel passiert. Alles werde ich an dieser Stelle gar nicht zusammenfassen können. Nur auf ein paar Punkte möchte ich eingehen.

Wissen Sie, was passiert, wenn die Kommunikation zwischen drei Personen an mindestens vier Stellen schief geht? Ganz einfach: Es wird furchtbar peinlich. Die entstehende Situation ist nicht zu retten. Und niemand ist am Ende glücklich. So ist es mir bei der Vorstellung eines Kandidaten bei einem Kunden gegangen. Alle drei hatten wir zu Beginn unterschiedliche Vorstellungen von der anstehenden Aufgabe, alle drei waren wir von diesen divergierenden Vorstellungen bei den jeweils anderen beiden überrascht. Und das ganze Gespräch wurde dadurch zu einem unangenehmen Gewürge.

Warum ich das erzähle? Und gibt es eine positive Wendung? Nein, die positive Wende gab es nicht. Aus diesem Projekt wurde nichts. Durch klare und direkte Kommunikation im Nachgang und die Aufarbeitung der kommunikativen Probleme können sich allerdings alle drei nach wie vor gut in die Augen sehen. Beim gleichen Kunden war am nächsten Tag noch ein Vorstellungsgespräch für ein weiteres Projekt, das Projekt startet mit unserem Kandidaten in wenigen Tagen. Es gibt sie, diese unangenehmen, peinlichen Situationen. Sie zu verschweigen bringt nichts.

Über solche Situationen hinaus gibt es auch sehr viel Positives zu berichten: Ich führe aktuell viele Gespräche mit Kunden und potentiellen Kunden. Alle sind von unserem nachhaltigen und langfristig fokussierten Ansatz der Unternehmerbegleitung sehr angetan. Dieser Ansatz ermöglicht uns einen ganz anderen Umgang mit Ideen und der Unternehmensentwicklung, als das bei einer kurzfristigeren Betrachtungsweise möglich wäre.

Besonders freut mich das Interesse von Unternehmern an unserer Art der Nachfolgebegleitung. Nicht die reine Suche nach dem passenden Nachfolger steht dabei im Vordergrund, sondern vor allem eine möglichst tiefe Betrachtung des Unternehmens und der Ziele des Unternehmers. Mit den Erkenntnissen dieser gemeinsamen Betrachtung fällt es deutlich leichter, einen Unternehmensnachfolger zu finden und darüber hinaus auch noch ein gangbares Übergabe- und Finanzierungsmodell zu entwickeln.

Im Übrigen wollte ich mich nochmals bei Ihnen und Euch allen bedanken. Die Rückmeldungen, die ich zu meinem Blog erhalte, sind durchweg äußerst positiv. Das freut mich immer sehr. Fast so sehr, wie es mich freut, dass ich in den letzten und wohl auch in den nächsten Wochen Zeit und Gelegenheit gefunden habe und noch finden werde, um langjährige Freunde, die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen und auch sonst etwas vernachlässigt hatte, wieder zu treffen. Danke Euch allen!

Und nun: Ein schönes Wochenende und eine gute Zeit bis zum nächsten Beitrag hier. Ich widme mich nun wieder dem Abendessen für heute.

Herzliche Grüße,

 

Ihr Moritz Meidert

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Selbstdarstellungen … und Projekte

Liebe Leserinnen und Leser,

Selbstdarstellung ist ein spannender Begriff. Wir alle müssen uns und unser Unternehmen, unsere Ideen und unser Handeln irgendwie darstellen. Diese Selbstdarstellungen sind dann Texte, Broschüren oder Homepages. Sie sind geprägt von den Worten „ich“ und „wir“. Im Vordergrund unserer Selbstdarstellungen stehen immer wir mit unseren Fähigkeiten, Erfahrungen und vor allem den Botschaften, die wir unbedingt unterbringen wollen.

Ich weiß nicht genau, wie es Ihnen geht, mir selbst fällt die Selbstdarstellung immer sehr schwer. Die Gratwanderung zwischen selbstbewusstem, kompetent wirkendem Auftreten und überheblicher oder arroganter Wirkung ist schmal. Der Grat zwischen realistischer Darstellung und dem Verkauf unter Wert ebenfalls. Dazu kommt, dass ich ungern über mich selbst rede. Warum? Na, ich weiß (bzw. glaube zu wissen), was ich kann und was nicht. Aber mal ehrlich, wirklich ankommen wird das bei einem Gegenüber doch nicht per Selbstbeweihräucherung, sondern ausschließlich durch Überzeugung und Erleben, oder?

Warum ich das hier so schreibe? Weil ich aktuell an mehreren Selbstdarstellungen arbeite. Die nahe rückende Eröffnung des Therapiezentrums erfordert Presse- und Marketingarbeit im Vorfeld. Und dafür brauchen wir eine passende Selbstdarstellung. Und auch bei springwater wollen wir unsere Print-/E-Mail-Dokumente der Realität und der bereits fertigen Darstellung auf der Homepage anpassen. Spannende Arbeiten, aber auch so furchtbar unangenehme.

Lieber arbeite ich an konkreten Projekten wie der Anfrage eines alten Kontakts, der im Vorstand eines Maschinenbauers größere Umstrukturierungen plant und nun auf der Suche nach den passenden Führungskräften für diese Umwälzungen ist. Er wolle bei Verkündung der Veränderungen, die auch zur Trennung von bisherigen Führungskräften führen wird, die neu zusammengestellten Abteilungen nicht kopflos starten lassen. Anderthalb Wochen Zeit hat er, um die passenden Menschen zu finden. Mein Zeitfenster ist kürzer 😉

Deshalb sollte ich jetzt mal mit den Selbstdarstellungen und meiner Fahndung nach mit solchen Situation vertrauten Menschen fortfahren.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen einen schönen Start in die Karwoche. Und ich freue mich jetzt schon über alle Kommentare.

Herzliche Grüße,

Moritz Meidert

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Fortschritte … und ne kleine Anekdote

Liebe Leserinnen und Leser,

es freut mich ungemein, dass mein letzter Blogeintrag so viele positive Reaktionen hervorgerufen hat. Konkrete Ansätze zu möglichen Kooperations- und Finanzierungspartnern waren dabei. Danke schon jetzt dafür!

Auch auf anderen Baustellen gibt es Fortschritte zu berichten: Mittlerweile sind genügend Helfer für den Umbau der Physiotherapiepraxis gefunden. Nachdem die Finanzierung seit zwei Wochen ebenfalls unter Dach und Fach ist, wird Mitte Mai gestartet. Parallel laufen Vorstellungsgespräche, erste Marketingaktivitäten, Pressekontakte, … Es ist sehr toll, zu beobachten, wie sich das jeden Tag entwickelt. Und wie es auch jeden Tag etwas beizutragen gilt. Mal einen Tipp, mal ein Gespräch, mal einen Kontakt, mal konkrete Unterstützung und zwischendurch einige gezielte Hammerschläge.

Mittlerweile steht auch unser Workshop- und Seminarangebot im Internet: http://www.springwater-group.com/de/seminare/
Mehrheitlich mit mir als durchführender Coach und Trainer bieten wir Weiterentwicklungstage und Selbstreflektionsmöglichkeiten an, die sich sowohl als offene Seminare an Einzelne und kleine Gruppen, als auch als Inhouse-Angebote an ganze Führungsebenen oder Abteilungen richten.

Und nach all diesen Neuigkeiten habe ich noch eine kleine Anekdote zu berichten. Wer mich kennt, weiß, dass mein Freundes- und Bekanntenkreis sehr weit gefächert ist. Ich suche meine Freunde nicht nach wirtschaftlichem Nutzen, sondern nach Sympathie und Interessen aus. Deshalb kommen Ereignisse, wie das folgende zu Stande. Gestern Abend war mal wieder Netzwerk-Overload angesagt, zwei unterschiedliche Netzwerke hatten zeitgleich ihre Treffen gelegt. Für mich die einmalige Gelegenheit vom spontanen Grillabend der Unihockeymannschaft auf einem Winzbalkon direkt zum Stammtisch einer Online-Community mit regionalem Fokus in einer der Konstanzer Studentenkneipen zu wechseln.
Dort sind mir erst nach drei Stunden die völlig perplexen Blicke eines Mittvierzigers aufgefallen, den ich zwar nett gegrüßt habe, den ich aber nicht erkannt hatte. Der Chef einer sehr guten Freundin von mir. Warum er so perplex geschaut hat? Naja, die Teilnehmer waren nicht nach Geschäftskontakten oder Hochschulabschluss sortiert. Entsprechend vielfältig sind ihr Erscheinen und ihr Auftreten. Heute hat er seine Mitarbeiterin (Erinnere: gute Freundin von mir) völlig schockiert gefragt, mit was für Leuten ich mich denn so treffe. Diese wusste genau, was das für eine Gruppe war. Sie hat nur milde gelächelt …

Mit dieser kleinen Anekdote zur Indirektheit von Menschen und zur Größe von Konstanz wünsche ich Ihnen und Euch allen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße,

Ihr Moritz Meidert

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Ein toller Start in die Woche …

Liebe Leserinnen und Leser,

heute freue ich mich, Ihnen den Start einer möglichen Erfolgsgeschichte erzählen zu dürfen:

Ein guter Bekannter von mir kam vor etwa einem halben Jahr auf mich zu mit der Idee, in ganz großem Stil Anlagen zur Stromspeicherung zu entwickeln. Gemeinsam haben wir versucht, seine Überlegungen dazu zu strukturieren. Wirklich voran sind wir nicht gekommen. Neben dem Studium her war es schwierig für ihn, sich den noch offenen Fragestellungen zu widmen. In den letzten Wochen allerdings war vorlesungsfreie Zeit…

Ein Treffen genügte, um den großen Stil in eine Idee zur dezentralen Speicherung von Strom zu verwandeln. Eine Idee, die anders als Akkus ohne Memoryeffekt funktioniert, einen hohen Effizienzgrad hat und sich in beinahe jedes Haus integrieren lässt. Die perfekte Ergänzung zu PV- oder KWK-Anlagen also.

Einige Wochen Rechnung, Machbarkeitsüberlegung und Kalkulationen später sind wir uns sicher, dass diese Idee ein riesiges Marktpotential hat. Ab heute suchen wir einen ersten Investor, der sich an der bereits im Schutzprozess (patentrechtlich) befindlichen Idee bereits in diesem Frühstadium beteiligen möchte.

Ich bin gespannt, wann ich hier über die weiteren Fortschritte berichten darf.

Die Arbeit an solchen Ideen und mit solchen Ideengebern ist das, was meine Arbeit so spannend macht. Keiner der Ideengeber kann alles alleine, keiner weiß alles. Gemeinsam finden wir aber die Wege, die notwendig sind, an die Informationen und an die richtigen Menschen zu kommen.

Ihnen eine gute Woche,

Ihr Moritz Meidert

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Auf Anregung …

Liebe Leserinnen und Leser,

eine gute Freundin hat auf meinen letzten Beitrag hin von einem kleinen Verein berichtet, der Probleme mit der Einhaltung grundlegender Rechnungslegungsstandards hat. Kein Einzelfall. Meiner Erfahrung nach der Normalfall. Das liegt dann häufig nicht an grundlegender Ignoranz, sondern schlicht daran, dass Grundkenntnisse fehlen. Grundkenntnisse über Buchhaltungsvorschriften, über Steuergesetze, über die Bedeutung der Worte Idealverein, Gemeinnützigkeit, WGB, …

In den meisten Vereinen sind sehr engagierte Menschen am Werk. Aber natürlich sind diese Menschen nur in den seltensten Fällen Profis. Obwohl die Anforderungen an Vereine in vielen Bereichen nicht geringer sind, als das bei GmbHs o.ä. der Fall ist.

Auch in Vereinen können Konten nicht als Privatkonten geführt werden, können Abrechnungen nicht nur deshalb weggelassen werden, weil kein Überschuss erzielt wurde, muss ggf. Umsatzsteuer abgeführt werden, führen Verfahrensfehler zur Ungültigkeit von Beschlüssen zum Beispiel der Mitgliederversammlung, haften die Vorstände in bestimmten Fällen für Ihr Tun oder Nicht-Tun. Zu jedem dieser Punkte habe ich bereits mehr als zwei Beispiele direkt mitbekommen. In einigen Fällen konnten unangenehme Konsequenzen gerade noch abgebogen werden, in einem Fall endete das Ganze aber leider sogar mit einer Bewährungsstrafe.

Das muss nicht sein. Und das soll bitte auch niemanden von ehrenamtlichem Engagement abhalten. Im Gegenteil. Das soll die Aufforderung sein, auch ehrenamtliches Engagement mit hoher Professionalität und im Zweifel der Unterstützung durch Steuerberater, Anwalt oder Vereinsbegleiter anzugehen. Die Hinzunahme diese Kompetenzträger und Unterstützung kostet den Verein zwar Geld. Letzten Endes spart aber genau das am Ende auch eine Menge Geld.

So, genug für heute. Wer mehr wissen will, darf mich gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße,

Ihr Moritz Meidert

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Kurz vor dem Wochenende – ein Reset

Liebe Leserinnen und Leser,

heute kann ich mich kurz fassen mit meinem Beitrag. Ich will nur in aller gebotenen Kürze darüber berichten, welche Auswirkungen Hemdsärmeligkeit manchmal haben kann:

Eine kleine von mir begleitete Aktiengesellschaft hat über viele Jahre hinweg in Bezug auf Formalitäten bei Hauptversammlungen und Aufsichtsratssitzungen auf der freundschaftlichen Basis aller Aktionäre sehr entspannt im Umgang mit Formalitäten und den Vorschriften der den meisten unbekannten AG-Satzung agiert. Die Amtszeiten wurden nach Gefühl gehandhabt, Protokolle ohne die gebotene inhaltliche Sorgfalt erstellt, die Archivierung höchst unzureichend vorgenommen. Alles gut und recht, wo kein Kläger, da kein Richter und kein Henker.

Es passierte, was passieren musste: Die Firma geriet in Schieflage, neue Aktionäre kamen dazu, die Staatsanwaltschaft ermittelte, die handelnden Personen mussten viel Zeit mit Erklärungen, Rechtfertigungen, etc. verbringen.

Nun bin ich ja beileibe kein Formalist. Aber es macht doch offensichtlich viel Sinn, solche Formalitäten als Basis zu verstehen. Als Basis für eine stressfreie Arbeit im Unternehmen.

Ein schönes Wochenende Ihnen allen,

Ihr Moritz Meidert

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